Lavendelöl duftend und praktisch

Lavendelöl gegen Hautpilz

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Warum ist Hautpilz so hartnäckig?

Lavendelöl hilft gegen hartnäckigen Hautpilz.

Wer kennt das nicht, eine kleine juckende Stelle zwischen den Zehen mit einem kleinen Bläschen, das ein wenig nässt? So oder ähnlich machen sich Fuß- und Hautpilz bemerkbar. Es handelt sich um Faden-, Hefe- oder andere Hautpilze, die sich meist in der Hornschicht unserer Haut ansiedeln und über hornauflösende Enzyme verfügen, so dass sie sich gut von den winzigen Hornplättchen ernähren können. Die verschiedenen Hautpilze verfügen über ein hornauflösendes Enzym, das ihnen ermöglicht, aus den abgestorbenen winzigen Hornplättchen Energie zu beziehen.

Normalerweise werden die Verursacher von Pilzerkrankungen wie Hautpilze, Faden- und Hefepilze – es sind fast 40 verschiedene Arten bekannt – von unserem Immunsystem und vom Säureschutzmantel unserer Haut in Schach gehalten. Sie nutzen aber jede Gelegenheit, sich mit „List und Tücke“ in der Haut anzusiedeln und auszubreiten. Insofern kann eine übertriebene Hygiene, die den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zerstört, sogar kontraproduktiv sein und einem Pilzbefall eher förderlich als hinderlich sein!

Fall Sie schon einmal unter Hautpilz leiden mussten, ist es wahrscheinlich, dass Sie ein apothekenübliches Hautpilzmittel angewendet haben und möglicherweise nach einiger Zeit festgestellt haben, dass sich der Pilz erneut ausgebreitet hat. Das liegt daran, dass alle Pilzarten zu ihrer Fortpflanzung winzige Sporen entwickeln, die bei der Anwendung der Pilzmittel ungeschoren bleiben und nach der Behandlung einen erneuten Befall auslösen können oder dass der Erreger gegen das Medikament eine Resistenz, eine gewisse Unempfindlichkeit entwickelt hat.

Was hat Lavendelöl mit Hautpilz zu tun?

Schon seit Jahrhunderten wird dem Lavendelöl eine antimykotische und antibakterielle Wirkung nachgesagt, aber erst vor wenigen Jahren konnten portugiesische Forscherinnen und Forscher der Universität Coimbra die Wirksamkeit des Lavendelöls gegen Pilzerkrankungen der Haut wissenschaftlich nachweisen. Im Verlauf der Studie wurden bestimmte Inhaltsstoffe des Lavendels isoliert untersucht und Lavendelöl in der ursprünglichen vollständigen Zusammensetzung. Die Forscher fanden heraus, dass die einzeln isolierten Wirkstoffe eine gute antimykotische Wirkung zeigten, dass aber das Lavendelöl in der Kombination ihrer mehr als 280 wirksamen Inhaltsstoffe eine ganz besondere Wirksamkeit gegen Pilzbefall entfaltet.

Haut- und Fußpilz bilden Resistenzen – aber nicht gegen Lavendelöl!

Herkömmliche Arzneien zur Behandlung einer Pilzerkrankung an der Haut verfügen in der Regel nur über einen bis mehrere Wirkstoffe, die massiv an einem bestimmten physiologischen Prozess des Faden- oder Hautpilzes angreifen, um den Erreger zu bekämpfen. Wie auch bei Antibiotika, können sich durch die Anwendung der üblichen Medikamente bei dem Pilzerreger durch Spontanmutationen Resistenzen ausbilden, die sie gegen das spezielle Medikament unempfindlich machen. Diese Gefahr ist bei der Anwendung von Lavendelöl nicht gegeben, weil die wirksamen Bestandteile des Lavendelöls so vielfältig sind, dass der Krankheitserreger keine Resistenzen bilden kann. Auch das Problem eventueller Nebenwirkungen ist bei sachgemäßer Anwendung von Lavendelöl praktisch nicht vorhanden. Bei Einnahme systemisch wirkender Arzneimittel sind neben allergischen Reaktionen Nebenwirkungen wie Geschmacksstörungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall beobachtet worden. Auch können weniger häufigen Fällen Kopfschmerzen, Schwindel, und Hautveränderungen sowie Haarausfall als Nebenwirkung auftreten.

Lavendelöl – das Mittel der Wahl gegen Hautpilzerkrankungen

Die wichtigsten Wirkstoffe im ätherischen Lavendelöl zur Behandlung einer Pilzerkrankung der Haut sind 1,8-Cineol, alpha-Pinen, Linalool und Kampfer, die zur Behandlung der Haut bei Befall mit Faden-, Haut- oder Hefepilzen sehr gut geeignet sind. Es ist aber nicht nur die direkte Bekämpfung der Pilzinfektionen durch Lavendelöl beeindruckend, sondern auch die antibakterielle, beruhigende und krampflindernde Wirkung, die das Lavendelöl mit im Gepäck führt.

Mit der wissenschaftlichen Studie der Universität Coimbra kommen die Wissenschaftler zu der klaren Erkenntnis, dass Lavendelöl ein potentes Mittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen der Haut darstellt. Seine beste Wirkung entfaltet es, wenn es in seiner natürlichen Zusammensetzung der Wirkstoffe belassen wird. Die Behandlung mit ätherischem Lavendelöl unterstützt auf natürliche Weise Ihr Immunsystem, arbeitet mit dem Körper sozusagen Hand in Hand.

Wie wird Lavendelöl gegen Hautpilz angewendet?

Lavendelöl kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Die innerliche Anwendung sollte allerdings unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers erfolgen, weil die Dosierung eine große Rolle spielt. Eine innere Anwendung als Tee oder spezielle Tinktur ist dagegen völlig problemlos, wenn sie nach Anleitung zubereitet werden.

Die äußere Anwendung ist denkbar einfach. Das ätherische Lavendelöl wird auf die befallene Stelle aufgetragen und nach ca. 10 Minuten Einwirkungszeit wieder abgespült. Dieser Vorgang kann bei Bedarf mehrmals täglich wiederholt werden.

Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit Lavendelöl zur Behandlung der Infektion mit Haut- oder Fußpilz.

3 Kommentare

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  3. Danke für diesen tollen Beitrag. Die Info mit dem Lavendelöl gegen Fußpilz ist mir neu. Sollte ich noch einmal so eine Pilzinfektion haben, dann werde ich das Öl gleich ausprobieren. Bisher beuge ich die Hautpilzerkrankung mit einem Naturheilmittel gegen Fusspilz vor. Damit fahre ich ziemlich gut und die Prävention hilft offensichtlich wunderbar. Ich vertraue einfach in die Kraft des Zedernholzes. Ich habe Sohlen aus Zedernholz, die ich in meine Schuhe lege. Gerade bei warmen Temperaturen schwitzt man ja ein wenig mehr. Mit Hilfe der Sohlen bleiben die Füße aber rundum trocken und man beugt so die Pilzinfektion vor. Pilze entstehen ja in feuchtwarmen Regionen. Das Zedernholz punktet einfach durch seinen antibakteriellen Effekt.

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